DEIN LEBEN IST DEINE STORY – WIE DU ZUM AUTOR DEINES LEBENS WIRST

Jede gute Geschichte folgt einem bestimmen Muster. Es gibt eine Hauptfigur, die sich gewissen Herausforderungen stellen und Hindernisse überwinden muss, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Durch das Überwinden der Probleme gewinnt der Protagonist neue Erkenntnisse und Fähigkeiten und wächst daran. Der Kern jeder guten Story ist also die Transformation des Hauptcharakters. Und genau darum geht es auch in unserer Geschichte, unserem Leben.

Autoren und Filmemacher nutzen alle denselben Aufbau um eine gute Geschichte zu schreiben. Fast jede Geschichte die du jemals gelesen, gesehen oder gehört hast ist gleich strukturiert. Und genau diese Struktur finden wir auch immer wieder in unserem Leben. Wir alle sind der Autor und der Protagonist unseres Lebens. Um eine bessere Lebensgeschichte zu schreiben ist es deshalb wichtig, den Aufbau einer guten Geschichte zu kennen.

4 Stufen einer guten Geschichte

 

1. Alte Welt

Am Anfang einer Geschichte erleben wir die Hauptfigur in ihrem gewohnten Umfeld. Wir werden mit in ihren Alltag genommen, der meist ziemlich unspektakulär und gewöhnlich ist. Wir lernen die Welt der Figur kennen, ihr Umfeld, ihren Job und ihre Freunde.

Meist ist die Figur unzufrieden, fühlt sich in einer Opferrolle gefangen, lebt einfach so vor sich hin, oder ist zumindest nicht wirklich glücklich.

4 Stufen einer guten Geschichte

 

1. Alte Welt

Am Anfang einer Geschichte erleben wir die Hauptfigur in ihrem gewohnten Umfeld. Wir werden mit in ihren Alltag genommen, der meist ziemlich unspektakulär und gewöhnlich ist. Wir lernen die Welt der Figur kennen, Ihr Umfeld, ihren Job und ihre Freunde.

Meist ist die Figur unzufrieden, fühlt sich in einer Opferrolle gefangen, lebt einfach so vor sich hin, oder ist zumindest nicht wirklich glücklich.

2. Der Ruf

Doch dieser Zustand ändert sich bald, denn plötzlich passiert irgendetwas, das den Protagonist aus seiner gewohnten Welt herausreißt. Das können ganz unterschiedliche Dinge sein. Ein Anruf, ein Treffen, eine Verwicklung oder auch etwas dramatisches wie ein Todesfall. Dieses Ereignis hat auf jeden Fall eine enorme Auswirkung auf den Alltag der Hauptfigur und stellt sie nun vor eine Herausforderung, die es zu bewältigen gilt.

Jedoch weigert sich der Protagonist zunächst, diese Herausforderung anzunehmen. Irgendwann wird der Druck und der Schmerz aber zu groß und er beschließt, dass es weniger schmerzhaft ist, sich der Herausforderung zu stellen, als in der gewohnten Situation zu bleiben. Sobald er diese Entscheidung getroffen hat tritt ein Mentor in sein Leben, der gewillt ist, ihm dabei zu helfen, das Hindernis zu überwinden und der ihm den nötigen Mut dazu gibt, sich auf diese Reise zu begeben. Dieser Mentor muss nicht unbedingt ein Mensch sein. Es kann auch ein Objekt, ein Training, ein Ratschlag oder innere Weisheit sein.

 

3. Neue Welt

Mit Hilfe des Mentors verlässt der Protagonist nun seine alte, gewohnte Welt und tritt ins Unbekannte. Die neue Welt sieht zunächst aufregend aus und der Protagonist ist froh den Schritt gewagt zu haben. Doch bald schon tun sich einige neue Hindernisse auf und er muss lernen, sich in der neuen Welt erst einmal zurecht zu finden. Die Figur wird oft mit vielen Herausforderungen konfrontiert und an ihre Grenzen gebracht. Es ist ein ständiges auf und ab und jede Challenge bringt den Protagonist näher an sein Ziel.

Schließlich steht die Figur ihrer größten Herausforderung gegenüber. Das kann beispielsweise ihr größter Feind sein, den sie besiegen muss, oder aber auch ein innerer Konflikt. Der Protagonist wird nun mit all seinen Ängsten und Zweifeln konfrontiert und muss jetzt die Dinge nutzen, die er im Laufe seiner Reise und Entwicklung gelernt hat. Er muss nun alles riskieren, um diesen „Test“ zu bestehen. Tut er dies nicht wird er entweder sterben oder sein Leben würde nie wieder so sein, wie es einmal war.

 

4. Die Rückkehr

Der Protagonist hat nun alles riskiert, alles angewendet, was er gelernt hat und dadurch den Kampf gewonnen. Er ist nun weiser, stärker und ein neuer Mensch. Aber das ist noch nicht das Ende der Geschichte, denn nun muss er wieder „nach Hause“ zurückkehren, dorthin wo alles begann.

Dieser Schritt erfordert wieder Mut, denn der Protagonist ist nicht mehr derselbe und passt deswegen auch oft nicht mehr in seine alte Welt. Durch diese Konfrontation erkennt die Figur oft, dass sie nicht mehr zurück in ihre alte Welt will und entschließt sich dazu, in der neuen Welt zu bleiben.